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Chronik

Die Chronik des Ortes Schoden muss für das Internetangebot nicht eigens geschrieben werden. Es gibt bereits zwei Ausgaben der Schodener Chronik in Buchform. Die erste Ausgabe ist 1981 erschienen und dieser folgte dann 1995/96 ein zweiter Band, welcher sich im Gegensatz zum ersten Band vorrangig dem Bildmateral widmete.

Unter der Rubrik "Chronik" werden hier die wichtigsten und interessantesten Inhalte der beiden Chronikbände, aber auch weitere durch den Webmaster zusammengetragene Informationen ins Netz eingestellt. Ebenso sind wir bemüht, auch das nach Herausgabe des letzten Chronikbandes inzwischen Geschichte gewordene Geschehen hier zu berücksichtigen.
Unter verschiedenen Stichworten finden Sie Wissenswertes über Land und Leute, über den Aufbau der Infrastruktur im Ort, über die notgedrungene Teilnahme an großen Kriegen, also kurz gesagt einfach alles, was inzwischen "Geschichte" ist.

An dieser Stelle können wir uns jetzt lange Erläuterungen zur Chronik sparen und ganz einfach nur auf die nachfolgenden Vorworte verweisen, mit welchem der damalige Ortsbürgermeister Alfons Zeimet den ersten Band der Chronik 1981 und der damalige Ortsbürgermeister Leo Lauer den zweiten Band der Chronik 1996 herausgegeben haben. 


Vorwort zur Schodener Ortschronik von 1981

Die geschichtliche Darstellung unserer Gemeinde war den Ratsmitgliedern und mir schon seit langem ein Bedürfnis. Die nun vorliegende Gemeindechronik zeichnet die mehr als 1000jährige Geschichte unseres Ortes, seine besondere Struktur und seine vielfältigen Probleme auf.
Dieses reich bebilderte Werk soll dazu beitragen, den alteingesessenen Bürgern Vergessenes wieder ins Bewusstsein zu rufen, den jungen und Neubürgern ihre Heimat erschließen und verstehen zu helfen. Auch sollte das Werk Kontaktbrücke zu ausgewanderten Bürgern unserer Gemeinde sein.
Unser Ort kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Viele harte Schicksalsschläge mussten die Bewohner unseres Dorfes in der Vergangenheit hinnehmen.
Seit knapp drei Jahrzehnten kann man in vielen Bereichen unserer Gemeinde einen großen Umschwung feststellen. Tiefgreifende Änderungen in der Agrarstruktur hatten zur Folge, dass viele Menschen ihre Vollerwerbstätigkeit in der Landwirtschaft und im Weinbau aufgaben, um als Arbeiter, Angestellte oder Beamte in der näheren Umgebung ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Neben- und Zuerwerbstätigkeit im Weinbau ist für Schoden in den Vordergrund gerückt. Die in den letzten Jahren durchgeführte Flurbereinigung hat entscheidend zur Verbesserung der Bewirtschaftung der Weinbergsparzellen beigetragen. Durch die Vermarktung unserer einmaligen Saarweine über den Saar-Winzer-Verein Wiltingen konnten unsere Winzer für ihre Erzeugnisse gute Preise erzielen. Wenn auch die drei letzten Jahre nicht zu den "fetten" Jahren im Weinbau gezählt werden können, so werden wir hoffentlich schon im nächsten Jahr durch einen guten Jahrgang entschädigt.
Der im Bau befindliche Saarkanal hat das Aussehen unseres Ortes schon jetzt stark verändert. So können wir dankbar feststellen, dass erstmals 1979/80 Schoden durch den Bau des Hochwasserschutzdammes nicht mehr von Hochwasser beeinträchtigt wurde.
Einhergehend mit dem Saarausbau müssen auch die Abwasserprobleme gelöst werden. Die Gemeinde wird mit der Verbandsgemeinde Saarburg bemüht sein, die begonnene Kanalisierung unseres Ortes zügig fortzusetzen. Ich bin mir bewusst, dass bei der Lösung dieser Probleme finanzielle Opfer von den Bürgern verlangt werden.
Mit der Fertigstellung des Saarkanals und den damit verbundenen flankierenden Maßnahmen erhoffe ich eine Belebung des Fremdenverkehrs für unseren Raum und damit auch für Schoden. Die Gemeinde und die Bürger sollten sich darauf einstellen.
Mit dem Bau der Umgehungsstraße wird die infrastrukturelle Situation des Dorfes weiter verbessert.
Ich bin an dieser Stelle geneigt zu sagen; Hut ab vor der Vergangenheit - Ärmel hoch vor der Zukunft.
Die Gemeindechronik wird eine bedeutungsvolle Informationsquelle für die Bevölkerung Schodens und der Umgebung sein. Mein herzlichster Dank gilt allen Mitarbeitern und Autoren an dieser Gemeindechronik, vor allem Herrn Karl Becker, Bürgermeister a. D., und Herrn Rudolf Klein, sen., die sich sehr um das Gelingen dieses Werkes bemüht haben.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Fotos, Handlungen und Begebenheiten, die dankenswerterweise von der Bevölkerung zusammengetragen wurden, in der Chronik veröffentlicht werden können. Dies hätte die finanziellen Möglichkeiten übertroffen.
Ich wünsche der Gemeindechronik eine weite Verbreitung und einen interessierten Leserkreis.


Schoden, im Januar 1981

Alfons Zeimet

Ortsbürgermeister


 

Vorwort zur 2. Ortschronik von 1996

Liehe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Momentaufnahmen unseres Dorfes aus vergangenen Zeilen sind Urkunden der Heimat. Diese dürfen nicht verloren gehen.
Mit diesem Ergänzungsband zu unserer Ortschronik sollen historische Informationen vertieft werden; die Bilder sollen Ihnen Erinnerungen und Einblicke in frühere Zeiten vermitteln und Sie teilnehmen lassen an Alltag, Arbeit, Festen, Geburt, Trauer — an Krieg und Frieden. Mein Dank gilt allen, die mit dazu beigetragen haben, dieses zusammenzustellen.
Der Initiator und Autor dieses Werkes, Herr Rudolf Klein sen. hat mit viel Engagernent und in unermüdlicher Kleinarbeit den Inhalt dieses Werkes zusammengetragen. Keine Mühen und eigene Kosten hat er gescheut — getrieben wurde er hierbei allein durch seine Liebe zur Heimat.
Die finanziellen Grundlagen, diese „Ausstellung" unserer Vergangenheit in Buchform zu veröffentlichen, wurden allein durch Spenden und den Zusammenschluss der Schodener Vereine geschaffen, die gemeinsam erarbeitetes Geld zur Verfügung stellten. Dafür sei an dieser Stelle besonderer Dank gesagt.
Ich denke, unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden manche freudige oder auch wehmütige Erinnerungen in diesem Buch begegnen — für die jüngeren sollte es ein Schatz sein, den zu bewahren es galt.
Allen wünsche ich viel Freude beim Lesen und Betrachten unserer Ausstellung „Schouden un der Soar, sou wie et fre'ier woar".
 
Schoden im April 1996
 
Leo Lauer

Ortsbürgermeister